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Article: Aluminium-Inlays vs. Mineral-Optik: Was unterscheidet Magic Gold, Stone Noir und Co.?

Aluminium-Inlays vs. Mineral-Optik: Was unterscheidet Magic Gold, Stone Noir und Co.?

Das Inlay ist der Teil deines Quadratwerk-Wandbildes, der die Stimmung bestimmt. Der Rahmen aus Massivholz-Eiche bleibt, das Inlay verändert sich. Und weil das Inlay das ist, was du täglich anschaust, lohnt es sich, die verschiedenen Varianten wirklich zu verstehen, statt einfach das zu nehmen, was optisch auf den ersten Blick anspricht.

Zwei Materialwelten

Die Inlay-Kollektion von Quadratwerk lässt sich in zwei grundsätzliche Materialwelten einteilen: die Metallic-Inlays wie Magic Gold und Magic Silver auf der einen Seite und die Mineral-Optik-Inlays wie Nordic Stone, Stone Noir, Deep Storm und Moss Grey auf der anderen. Beide haben ihre eigene Wirkung, eine eigene Anmutung und eigene Stärken in verschiedenen Raumsituationen.

Magic Gold und Magic Silver

Die Metallic-Inlays bringen eine reflektierende, lebendige Oberfläche an die Wand. Magic Gold hat einen warmen, leicht changierenden Goldton, der je nach Lichteinfall von strahlendem Gold bis zu einem gedämpften Champagner wechselt. Magic Silver ist kühler, mit einem metallischen Glanz, der in modernen, minimalistisch eingerichteten Räumen besonders gut funktioniert.

Was beide verbindet: Sie interagieren mit Licht auf eine Art, die flache Materialien nicht können. Wenn sich das Licht im Raum verändert, verändert sich die Wirkung des Inlays mit. Das macht Metallic-Inlays besonders interessant in Räumen mit wechselndem Tageslicht oder gezielter Kunstlichtbeleuchtung.

Metallic-Inlays sind ein Akzent. Sie funktionieren sehr gut als einzelnes Statement-Element in einem ansonsten zurückhaltend gestalteten Raum. Wer mehrere Rahmen in einer Gruppe kombiniert, sollte Metallic-Inlays eher sparsam einsetzen, weil sie bei flächiger Verwendung unruhig wirken können.

Nordic Stone, Stone Noir, Deep Storm, Moss Grey

Die Mineral-Optik-Inlays sind die ruhigere Seite der Kollektion. Sie imitieren keine Edelmetalle, sondern natürliche Steinoberflächen, und das mit einer Textur, die auch aus der Nähe überzeugt. Nordic Stone ist der hellste der vier Töne, ein kühles, hellgraues Steingrau, das in fast jeder Raumsituation funktioniert. Stone Noir ist sein dunkles Gegenstück, ein tiefes Anthrazit mit einer Tiefe, die besonders in Kombination mit warmem Holz und warmem Licht stark wirkt.

Deep Storm liegt zwischen diesen beiden Polen, ein dunkles Blaugrau, das je nach Lichteinfall mal ins Blaue, mal ins Graue kippt und damit eine von allen Mineral-Inlays die lebendigste Oberfläche hat. Moss Grey schließlich ist der wärmste der Mineral-Töne, ein gedecktes Graugrün, das in Räumen mit Naturmaterialien und Erdtönen besonders harmonisch wirkt.

Welches Inlay für welche Situation

Die Entscheidung zwischen Metallic und Mineral hängt letztlich von zwei Fragen ab: Soll das Inlay ein Blickfang sein oder Teil eines ruhigen Gesamtbilds? Und wie viel Licht hat der Raum?

In lichtreichen Räumen mit viel Tageslicht können Metallic-Inlays sehr stark wirken, weil das Licht ihre Oberfläche aktiviert. In dunkleren Räumen oder Fluren mit wenig Fensterlicht empfehlen sich eher die helleren Mineral-Optiken wie Nordic Stone, weil sie das verfügbare Licht optimal nutzen.

Für eine Gruppe mehrerer Rahmen empfehlen wir, innerhalb einer Materialwelt zu bleiben und höchstens einen Metallic-Akzent unter mehreren Mineral-Inlays zu setzen. Das gibt der Gruppe Einheitlichkeit, ohne langweilig zu werden.

Kann man Inlays kombinieren?

Ja, und das ist ausdrücklich gewollt. Das Wechselsystem von Quadratwerk lebt davon, dass Inlays frei kombinierbar sind. Drei Rahmen in einer Reihe mit zwei Mineral-Inlays und einem Metallic-Akzent in der Mitte funktionieren sehr gut, weil der Metallic-Ton durch die ruhigeren Nachbarn besser zur Geltung kommt.

Was weniger funktioniert, sind zu viele verschiedene Inlay-Familien auf einmal. Magic Gold, Nordic Stone, Stone Noir und Deep Storm gleichzeitig an einer Wand erzeugen ein unruhiges Bild, weil keine klare Materialsprache erkennbar ist. Weniger Varianten, dafür bewusst eingesetzt, ist hier die bessere Entscheidung.

Inlays als Einstieg in die Kollektion

Wer noch keinen Quadratwerk-Rahmen besitzt, steht bei der Inlay-Auswahl vor einer Entscheidung, die manchmal überfordert. Unser Tipp: Starte mit einem Mineral-Inlay in einem neutralen Ton wie Nordic Stone. Es ist das vielseitigste der Kollektion, funktioniert in fast jeder Raumsituation und lässt sich problemlos mit anderen Tönen kombinieren, wenn du später erweiterst. Von diesem ruhigen Ausgangspunkt aus kannst du die Kollektion schrittweise erkunden und dabei immer auf etwas zurückgreifen, das verlässlich funktioniert.

Dein Quadratwerk: Mit unserem Wechselsystem kostet das Ausprobieren keine neue Investition in Rahmen, sondern nur in Inlays. Starte mit dem Ton, der dich am meisten anspricht, und ergänze nach und nach. Wer sich für Nordic Stone als ersten Ton entscheidet, hat eine verlässliche Basis, von der aus sich die Kollektion in viele Richtungen erweitern lässt: ein Stone Noir für mehr Tiefe, ein Moss Grey für wärmere Akzente, ein Magic Gold für den besonderen Moment. Das System ist so gebaut, dass keine Entscheidung endgültig ist und jede neue Entscheidung auf der vorherigen aufbaut.

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