Nachhaltigkeit bei Quadratwerk: Woher kommt unser Holz?
Nachhaltigkeit ist ein Wort, das inzwischen auf so vielen Produkten steht, dass es kaum noch etwas bedeutet. Wir wollen deshalb nicht einfach behaupten, nachhaltig zu sein, sondern erklären, was das für uns konkret heißt und wo wir ehrlich gesagt auch noch Grenzen haben.
Warum das Ausgangsmaterial entscheidend ist
Jeder Quadratwerk-Rahmen beginnt als Stück Massivholz-Eiche. Eiche ist in Deutschland und Mitteleuropa ein heimischer Baum, der in gut bewirtschafteten Wäldern nachwächst und dessen Holz ohne lange Transportwege verfügbar ist. Das ist ein bedeutender Unterschied zu Tropenhölzern oder Verbundwerkstoffen, die oft aus weit entfernten Regionen stammen und deren Produktionsbedingungen schwer nachzuverfolgen sind.
Massivholz aus europäischer Eiche ist außerdem langlebig. Ein Rahmen, der zehn oder zwanzig Jahre hält und dabei nicht entsorgt werden muss, ist nachhaltiger als ein günstiger MDF-Rahmen, der nach ein paar Jahren zerfällt und ersetzt werden muss. Langlebigkeit ist eine der unterschätztesten Formen von Nachhaltigkeit.
Unsere Produktion in Deutschland
Der Rahmen wird industriell in Deutschland aus Massivholz gefertigt. Die Weiterverarbeitung, Montage und Qualitätskontrolle finden in unserem Betrieb in Lippstadt statt. Kurze Transportwege zwischen Holzverarbeitung und unserem Betrieb sind ein bewusster Teil unseres Konzepts, auch wenn wir das nicht auf jede einzelne Lieferkettenstufe garantieren können.
Was wir garantieren können: Unsere Rahmen werden nicht in Fernost produziert und dann nach Deutschland verschifft. Das spart erhebliche Mengen an transportbedingten Emissionen und erlaubt uns gleichzeitig, die Qualität zu kontrollieren, weil kurze Wege auch kurze Reaktionszeiten bedeuten.
Das Wechselsystem als nachhaltige Entscheidung
Ein Aspekt, der bei Quadratwerk oft übersehen wird, ist die strukturelle Nachhaltigkeit des Wechselsystems selbst. Traditionelle Wanddeko funktioniert so: Du kaufst ein Wandbild, es gefällt dir nach einer Weile nicht mehr, du entsorgst es und kaufst ein neues. Das gesamte Produkt wandert in den Müll.
Bei Quadratwerk ist das anders. Der Rahmen aus Massivholz-Eiche bleibt dauerhaft an der Wand. Was sich verändert, ist das Inlay. Das Inlay ist kleiner, leichter und günstiger als ein kompletter neuer Rahmen und kann im Zweifelsfall auch einzeln entsorgt oder weitergegeben werden, ohne dass der hochwertige Holzrahmen dabei verloren geht. Über mehrere Jahre hinweg bedeutet das weniger Ressourcenverbrauch, weniger Verpackungsmaterial und weniger Abfall, als wenn du jedes Mal komplett neue Wandbilder kaufst.
Wo wir noch Luft nach oben haben
Wir möchten ehrlich sein: Nicht jeder Aspekt unserer Produktion ist bereits vollständig transparent oder optimal. Die Inlays, insbesondere jene in Mineral-Optik und Metallic-Ausführung, enthalten Materialien, über deren vollständige Lieferkette wir noch keine lückenlose Auskunft geben können. Das ist eine Baustelle, die wir angehen.
Außerdem sind unsere Verpackungsmaterialien noch nicht vollständig plastikfrei. Wir arbeiten daran, das schrittweise zu ändern, aber wir möchten das erst ankündigen, wenn wir es tatsächlich umgesetzt haben.
Was du als Käufer tun kannst
Die nachhaltigste Entscheidung, die du als Käufer eines Wandbildes treffen kannst, ist in Qualität statt in Quantität zu investieren. Ein Rahmen, der zehn Jahre hält, ist besser als fünf Rahmen, die jeweils zwei Jahre halten. Inlays zu sammeln und zu wechseln statt immer neue komplette Wandbilder zu kaufen, ist die naheliegende Fortsetzung dieses Gedankens.
Langlebigkeit als Designprinzip
In der Diskussion über nachhaltiges Wohnen wird selten über Langlebigkeit als Designprinzip gesprochen. Dabei ist es einer der stärksten Hebel: Ein Produkt, das so gestaltet ist, dass es nicht ersetzt werden muss, ist per Definition ressourcenschonender als ein Produkt, das regelmäßig ausgetauscht wird. Quadratwerk-Rahmen sind auf dieses Prinzip ausgelegt. Der Rahmen aus Massivholz-Eiche ist das dauerhafte Element, das Inlay ist das wechselbare. Du kaufst nicht immer wieder neue Wandbilder, sondern erweiterst ein System, das bleibt. Das reduziert Verpackungsmüll, Transportaufwand und den Verbrauch von Material über die gesamte Lebensdauer deiner Wand. Nachhaltigkeit muss keine Einschränkung sein, wenn das Produkt von Anfang an so konzipiert ist, dass Veränderung und Bestand kein Widerspruch sind.
Die nachhaltigste Entscheidung, die du als Käufer eines Wandbildes treffen kannst, ist in Qualität statt in Quantität zu investieren. Ein Rahmen, der zehn Jahre hält, ist besser als fünf Rahmen, die jeweils zwei Jahre halten. Inlays zu sammeln und zu wechseln statt immer neue komplette Wandbilder zu kaufen, ist die naheliegende Fortsetzung dieses Gedankens.
Dein Quadratwerk: Wir bauen Rahmen, die bleiben sollen. Nicht weil wir keine neuen verkaufen wollen, sondern weil wir glauben, dass ein Produkt, das hält, langfristig mehr wert ist als eines, das günstig und kurzlebig ist.
Deine Wand – Dein Unikat