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Artikel: Home Office mit Charakter: Wanddeko, die konzentriert statt ablenkt

Home Office mit Charakter: Wanddeko, die konzentriert statt ablenkt

Das Home Office ist der Raum, der in den letzten Jahren am meisten unterschätzt wurde. Lange Zeit galt das Arbeitszimmer zu Hause als reiner Zweckraum: Schreibtisch, Stuhl, Bildschirm, fertig. Dass der Raum, in dem man täglich Stunden verbringt und Leistung bringen soll, auch eine Wirkung auf die eigene Konzentration und das Wohlbefinden hat, wurde dabei oft vergessen. Wandgestaltung im Home Office ist kein Luxus, sondern ein unterschätztes Werkzeug.

Warum die Wand im Home Office eine Rolle spielt

Wir verbringen einen erheblichen Teil unserer Arbeitszeit damit, auf Bildschirme zu schauen. Was dabei im peripheren Blickfeld liegt, also was wir sehen, ohne aktiv hinzuschauen, beeinflusst unsere Stimmung und unser Stressniveau mehr als wir bewusst wahrnehmen. Eine unruhige, vollgestopfte Wand mit vielen verschiedenen Farben, Motiven und Formen sorgt für eine unterschwellige visuelle Reizüberflutung. Eine leere, ungestaltete Wand wirkt hingegen trist und uninspirierend.

Das Ziel ist eine Wand, die ruhig genug ist, um nicht abzulenken, aber lebendig genug, um inspirierend zu wirken.

Welche Wandgestaltung im Home Office funktioniert

Der wichtigste Grundsatz im Home Office lautet: Weniger ist mehr, aber nichts ist zu wenig. Eine oder zwei bewusst platzierte Wandbilder, die in Farbe und Material zur Raumstimmung passen, wirken deutlich besser als eine mit Postern, Notizzetteln und Dekogegenständen überfüllte Wand.

Für die Farbwahl empfehlen sich gedeckte, ruhige Töne. Naturmaterialien wie Massivholzeiche wirken beruhigend und gleichzeitig hochwertig, ohne dabei kitschig zu sein. Inlays in Mineral-Optik, zum Beispiel in Tönen wie Nordic Stone oder Deep Storm, bringen eine Textur an die Wand, die interessant ist ohne laut zu sein.

Vermeide im Home Office Motive, die zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ein Wandbild, das du jedes Mal anschaust, wenn dein Blick kurz von der Arbeit abweicht, sollte beruhigen, nicht stimulieren.

Positionierung im Kontext des Video-Calls

Wer regelmäßig Video-Calls führt, sollte die Wand im Rücken oder hinter dem Bildschirm mitdenken. Ein einzelnes, hochwertiges Wandbild aus Massivholz mit einem ruhigen Inlay wirkt im Kamerabild professioneller als eine leere weiße Wand und diskreter als ein Regal voller Bücher und Gegenstände.

Die Positionierung ist dabei entscheidend: Das Wandbild sollte im Kamerabild entweder vollständig sichtbar oder gar nicht sichtbar sein. Ein angeschnittenes Wandbild im Hintergrund wirkt unruhig und unprofessionell.

Wandfarbe und Beleuchtung im Home Office

Wandfarbe und Licht bestimmen, wie gut du über mehrere Stunden konzentriert arbeiten kannst. Für das Home Office eignen sich helle, neutrale Töne besser als dunkle oder stark gesättigte Farben, da sie das Tageslicht reflektieren und den Raum optisch größer wirken lassen. Kombiniert mit einem Massivholz-Rahmen, dessen Eicheton das Licht warm reflektiert, entsteht ein Arbeitszimmer, das sich angenehm anfühlt, ohne zu sehr nach Wohnzimmer zu wirken.

Ergänzend dazu lohnt sich eine gezielte Beleuchtung des Wandbildes, zum Beispiel durch eine kleine Stehleuchte oder eine Deckenspot, die den Rahmen in Szene setzt. Das kostet wenig, hebt aber die Wertigkeit des gesamten Raums deutlich an.

Wie viele Wandbilder braucht das Home Office?

In den meisten Home Offices reicht ein bis maximal zwei Wandbilder. Der Schreibtisch, die technische Ausstattung und oft auch Regale beanspruchen bereits genug visuelle Aufmerksamkeit. Die Wanddeko sollte deshalb bewusst sparsam sein und das, was da ist, umso mehr zur Geltung bringen.

Ein einzelner Quadratwerk-Rahmen in 30 x 30 Zentimetern wirkt an einer Standard-Bürowand bereits als klarer Akzent. Wer mehr möchte, kann mit zwei oder drei Rahmen in einer ruhigen, horizontalen Anordnung arbeiten. Asymmetrische Galerie-Arrangements sind im Home Office weniger empfehlenswert, weil sie visuell unruhiger wirken.

Das Home Office mit den Jahreszeiten

Ein Vorteil des Wechselsystems, den man im Home Office besonders merkt: Die Möglichkeit, die Atmosphäre des Arbeitsplatzes saisonal zu verändern, ohne irgendetwas umzubauen. Im Winter ein ruhigeres, dunkleres Inlay, das die konzentrierte Energie der langen Abende spiegelt. Im Frühling ein helleres, das die wachsende Energie der Jahreszeit aufnimmt. Wer täglich am selben Schreibtisch sitzt, schätzt solche kleinen Veränderungen mehr als man vorher denken würde.

Dein Quadratwerk: Mit unserem Wechselsystem kannst du die Stimmung deines Arbeitszimmers jederzeit verändern, ohne etwas umzubauen. Ein ruhiges Inlay für die Konzentration unter der Woche, ein lebendigeres Inlay für das Wochenende. Deine Wand passt sich deinem Rhythmus an.

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